Das Wesen des Menschen bei der Aufnahme sichtbar zu machen, ist die höchste Kunst der Fotografie. – Friedrich Dürrenmatt
Die Story
Mai 2022: Die Idee Naked Forest entsteht. Melina ist das erste Model, das sich traut.
Das Ziel: Natur und Haut ohne Filter. Kein Posing. Kein Verstecken.
Nur Wald, Moos und Melina.
Das Ergebnis: 8 Bilder + 1 Video. Die Anfänge von allem, was danach kam.
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Mai 2022. Die Idee Naked Forest existierte nur in meinem Kopf. Melina schrieb mir: „Ich trau mich.“
16 Uhr, Wald bei Hamm. 18 Grad, Mücken, bedeckter Himmel. Perfekt.
Melina stand noch nie nackt vor einer Kamera. Nach 10 Minuten zitterte sie. Nicht vor Kälte. Vor Adrenalin. Wir hatten 40 Minuten. Dann kippte das Licht.
8 Bilder. 1 Video. Der Anfang von allem.
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Das Ziel: Haut weich zeichnen. Kein Blitz. Kleine Spots.
Das Setup:
Licht: Bedeckter Himmel durch geschlossenes Blätterdach. Richtungs-los, wie unter Wasser. Der Wald war die Softbox.
Kamera: Canon EOS RP + Sigma 35mm f1.4
Settings: f/2.2 für diese eine Schärfeebene auf dem Auge. 1/320s, ISO 640 um die Tiefen im Moos nicht absaufen zu lassen.
Die Probleme:
1. Grün-Stich: Moos reflektiert auf Haut. Fix: Weißabgleich auf 6000K.
2. Mücken: Attacke. Fix: Autan + 3-Min-Sets + danach schnell einpacken.
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1. Warte auf Wolken. Sonne im Wald macht harte Flecken auf Haut. Ist schwierig korrekt zu belichten. Schatten ist Gold.
2. f/2.2 im Wald = 2cm Schärfe. Triffst du das Auge nicht, kannst du das Bild löschen.
3. Nimm Mückenspray, ein Handtuch fürs Moos und Wasser mit. Die Models danken es dir.